Hamburg: Ried Høfe sollen Rissen ein neues Gesicht geben

Mit einem Investitionsvolumen von 50 Mio. Euro entwickelt ein Joint Venture aus Comoodum und Consulting Partners Hamburg das Quartier Ried Høfe im Hamburger Stadtteil Rissen. Auf einem früheren Sportplatz entstehen 73 Wohneinheiten.

Bereits seit 2013 ist der Sportplatz in Nachbarschaft zur Grundschule Iserbarg als Wohnungsbaugebiet vorgesehen. Für den Rissener Sportverein entstanden am Marschweg bereits vor Jahren zwei Kunstrasenplätze als Kompensation. Diese städtischen Investitionen sollen durch den Verkauf des Sportplatzes gedeckt werden.

Areal mit 16.000 qm am Iserbarg

Nach einer Ausschreibung Ende 2018 hat der Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG) das 16.000 qm große Areal am Iserbarg im Rahmen eines Asset Deals an ein Joint Venture des Hamburger Projektentwicklers Comoodum und des Projektsteuerers Consulting Partners Hamburg (C.P.H.) verkauft. Realisiert wird das Quartier Ried Høfe von der Grundstücksgesellschaft Ried Høfe.

Entsprechend der Ausschreibung entstehen 73 Wohneinheiten, davon 34 öffentlich geförderte Wohnungen in drei Mehrfamilienhäusern sowie 39 frei finanzierte Einfamilien- und Reihenhäuser – insgesamt über 10.000 qm Wohnfläche.

Kaufpreise um die 1 Mio. Euro

Mit den Ried Høfen möchte Marc Ihsen von Buchwaldt, geschäftsführender Gesellschafter von C.P.H., ein Quartier schaffen, das Rissen "ein neues Gesicht" geben. Der Entwurf mit Wasserstrichklinkern, variierenden und begrünten Dächer stammt vom Hamburger Architekturbüro Baumschlager Eberle.

Der Verkauf der geförderten Wohnungen sowie die Vermarktung der Einfamilienhäuser erfolgt ab Mai durch Neubauteam CVJ Kapital & Immobilienberatung. Freistehende Einfamilienhäuser mit Größen zwischen 180 qm und knapp 200 qm werden je nach Grundstücksgröße (112 bis 507 qm) für 940.000 bis 1,25 Mio. Euro angeboten. Die Reihenhäuser (144 qm bis 207 qm) sollen 785.000 bis 1,1 Mio. Euro kosten. Ab dem Herbst soll gebaut werden.

Hamburg: Ried Høfe sollen Rissen ein neues Gesicht geben

Das Wohnquartier entsteht nach einem Entwurf des Architekturbüros Baumschlager Eberle.

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